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Heizölsorten und Unterschiede

Es gibt verschiedene Heizöle. Die Unterschiede liegen in Qualität, Eigenschaft und Preis. Jedoch haben alle Heizölsorten eines gemeinsam. Sie sind flüssige Brennstoffe, die aus den schwer entflammbaren Anteilen des Erdöls produziert werden.

Verfügbare Heizölsorten

Die folgenden Sorten sind derzeit im deutschen Handel verfügbar.

Bezeichnungen

Heizöle sind oftmals noch mit zusätzlichen Angaben versehen: EL (extra leicht), L (leicht), M (mittel), S (schwer), ES (extra schwer). Die Zusatzbezeichnungen „leicht“ und „mittel“ werden nur äußerst selten verwendet, da man diese Bezeichnung hauptsächlich bei sog. Teerölen findet. Die früher übliche Sorte EL mit hohem Schwefelgehalt ist heute im Handel nur noch äußerst selten erhältlich. Aufgrund der Ablagerungen im Heizkessel und der damit verbundenen kürzeren Lebensdauer der Heizölanlage wird diese i.d. Regel nicht mehr nachgefragt.

Normen

Alle Heizölsorten sind in Deutschland nach DIN 51603 genormt, so dass stets eine gleich hohe Qualität gewährleistet ist. Die Qualität eines Heizöls wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Dies sind u.a. Dichte des Öls, Ascheanteil, Schwefelanteil, Beimengung natürlicher wachsender Rohstoffe sowie dem Verhältnis von Wasserstoff und Kohlenstoff.

Schwefelgehalt

Der Schwefelanteil, der bei Heizöl EL Standard zwischen 50 und 1.000 Milligramm je Kilogramm Heizöl liegen darf, beträgt bei schwefelarmem Heizöl und bei Bioheizöl höchstens 50 mg/kg. Die Sorte „EL Standard“ hat heutzutage aufgrund ihres hohen Schwefelgehaltes kaum noch Bedeutung, und ist inzwischen nahezu vollständig vom „EL schwefelarm“ abgelöst worden. Schwefelarmes Heizöl und Bio-Heizöl entlasten die Umwelt insbesondere in Ballungszentren durch niedrigere Schwefeloxid-Emissionen und verringern damit den umweltschädlichen sauren Regen. Zudem führen die schwefelarmen Heizölsorten zu geringeren Ablagerungen im Heizkessel, so dass die allgemeine Betriebssicherheit verbessert, die Lebensdauer des Heizkessels erhöht und ein dauerhaft energieeffizienter Heizungsbetrieb ermöglicht wird.

Dichte

Besonders leichtflüssig sind die „extra leichten“ („EL“) Heizölsorten „EL Standard“ („HEL“) und „EL schwefelarm“ („HEL schwefelarm“). Die Sorten L (Leicht) und M (Mittel) werden kaum noch verwendet. Das „Heizöl schwer“ (H oder HOS) kommt in der Industrie – am häufigsten in Kraftwerken – zum Einsatz.

Brenneigenschaften

So genannte Additive sorgen dafür, dass Heizöl effizient und nahezu rückstandslos verbrennt. Dies schont den Geldbeutel und die Umwelt. Die Effizienz bei der Verbrennung unterscheidet sich von Sorte zu Sorte.

Preis

Die Qualität bestimmt den Preis – dieser Satz trifft grundsätzlich auch für Heizöle zu. Doch nicht immer lohnt es sich, einen Aufpreis für eine bestimmte Sorte zu zahlen. Wir erläutern, wann sich z.B. Super, Premium-Heizöl oder Bioöl lohnt.